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"Gib den Menschen ein Amt,
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Bruder Barnabas auf dem
Nockherberg
beim Derblecken
Bayern III am 3.3.10
von 19:00 bis 21:00






Verfasst am 12.03.2010 15:27:04 Uhr
Max Feigenwinter


Im Eschbacher Brief 139 im März 2010 fand ich folgendes kleines Gedicht von Max Feigenwinter, das ich hier gern veröffentlichen möchte.

„Aufbrechen
trotz aller Bedenken
trotz aller Schwierigkeiten
trotz aller Barrieren
trotz aller Drohungen
trotz aller Gefahren
miteinander planen
füreinander da sein
glauben,
dass Neues möglich wird.“

aus: „Die schönste Zeit ist heut“
2010 Eschbacher Verlag



Erste Butterblumen – ein paar geflückt.



Allen Lesern ein schönes und erholsames Wochenende wünscht
Karin


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Verfasst am 05.03.2010 11:49:35 Uhr
Die leisen Kräfte sind es, die dich tragen


Unser Jüngster hat mir ein Büchlein
zu Weihnachten geschenkt mit dem Titel:
„ Die leisen Kräfte sind es, die dich tragen.“
von Jörg Zink, Kreuz Verlag Stuttgart, Zürich 2002.
Außerdem sind sehr schöne Fotos in dem Büchlein,
fast alle von Jörg Zink fotografiert.



Der Autor ist schon über 80 Jahre alt, vielleicht schreibt er deshalb zum Schluss seines kleinen Büchleins folgende Legende, die mir sehr gut gefiel, so dass ich sie hier jetzt veröffentlichen möchte.






Ein Hirt saß bei seiner Herde am Ufer des großen Flusses,
der am Rande der Welt fließt.
Wenn er Zeit hatte und über den Fluss schaute,
spielte er auf seiner Flöte.

Eines Abends kam der Tod über den Fluss und sagte:
„Ich komme,
um Dich nach drüben mitzunehmen.
Hast Du Angst?“
„Warum Angst?“ fragte der Hirt.
„Ich habe immer über den Fluß geschaut.
Ich weiß, was drüben ist.“

Und als der Tod ihm die Hand auf die Schulter legte,
stand er auf und fuhr mit ihm über den Fluss,
als wäre nichts.

Das andere Ufer war ihm nicht fremd,
und die Töne seiner Flöte,
die der Wind hinübergetragen hatte,
waren schon da.



Herr Pastor Dr. Jörg Zink schreibt dazu (im Internet gefunden):
„Was in uns zu klingen anfängt,
das nimmt der Wind über den Fluß.
Das ist da, wenn wir ankommen und
macht uns die andere Welt vertraut.
...
Bis Gott ihm die Hand auf die Schulter legt und sagt:
Komm! Wenn du durch Wasser gehst, sagt Gott,
will ich bei dir sein, dass du nicht versinkst und:
Wer mit mir geht, der geht nicht in die Finsternis,
sondern ins Licht.
Vielleicht klingen manchem solche Worte fremd,
aber sie gelten uns allen.“


Südharz, Bad Lauterberg, Die Lutter



Allen Lesern ein sonniges (Vorsicht die erste Sonne kann das Gesicht röten!) Wochenende wünscht
Karin



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Verfasst am 26.02.2010 19:53:23 Uhr
Einige Aussagen aus meinen Dateien


Hier sind einige Zitate und Aussagen, die ich in meinen Dateien gesammelt habe für den Fall, dass mir nichts einfällt, was ich ins Weblog eintragen kann.
Vielleicht mag der eine oder andere ja einen Spruch besonders gern.



„Nächster sein
heißt
Nächster werden.“

Helmut Gollwitzer


„Lerne Geduld haben mit fremden Fehlern:
denn siehe, du hast auch viel an dir,
was andere tragen müssen.“

Thomas von Kempen, dt. Mystiker (1380 – 1471)


Neu heraufkommendes Leben

Mein Leben geht zu Ende, ich weiß und fühle es.
Doch fühle ich auch mit jedem sich neigenden Tage,
wie mein irdisches Leben mit einem neuen,
unendlichen, unbekannten,
aber schon neu heraufkommenden Leben zusammenfließt,
dessen Vorgefühl meine zitternde, bebende Seele
mit Entzücken erfüllt.

Fjodor M. Dostojewski

Wenn durch einen Menschen
ein wenig
mehr Liebe und Güte,
ein wenig
mehr Licht und Wahrheit
in der Welt war,
hat sein Leben
einen Sinn gehabt.

Alfred Delp

In einem guten Wort
sind für drei
Winter Wärme.

(Sprichwort aus der Mongolei)

Die wahre Lebenskunst besteht darin,
im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

Pearl S. Buck, amerikanische Schriftstellerin (1892-1973)


Ein Foto von mir aufgenommen aus Leybuchtpolder



Allen Lesern ein erholsames, jetzt endlich schnee- und eisfreies Wochenende wünscht
Karin




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Verfasst am 19.02.2010 14:39:57 Uhr
Eva-Maria Leiber


Nochmals aus dem Eschbacher Brief Nr. 138 im Januar 2010 ein Gedicht von Eva-Maria Leiber.

„Es braucht nicht viel
um glücklich zu sein
Lichtpunkte
auf tanzendem Blatt
der Kraniche Schrei
ein Lächeln
in deiner Hand
ein Herz
das neben dir schlägt
und manchmal
ein Lob auf den Lippen
aber
ist das nicht schon
unverschämt viel?“



aus „Eine Schachtel voller Glück“
Eschbacher Verlag



Hier ein Bild von Paula Modersohn-Becker mit dem Titel:


„Selbstbildnis vor grünem Hintergrund mit blauer Iris“ um 1905 Leinwand






Es taut! Hurrah!!! Möge diese eisige Kälte nicht wiederkommen!
Ein erholsames Wochenende – evtl. mit einem kleinen Spaziergang – wünscht allen Lesern
Karin



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Verfasst am 12.02.2010 11:57:55 Uhr
Victor Klemperer

Gestern am Donnerstag, d. 11. Februar 2010, jährte sich der Todestag von Viktor Klemperer zum 50. Mal. Ich nehme einmal aus dem Internet einige Daten zu seiner Biografie.


Geboren am 09.10.1881 in Landsberg (Warthe).


Verstorben am 11.02.1960 in Dresden.


Vater war Rabbiner. Ehefrau: Eva Klemperer


Brach mit 22 Jahren mit dem Judentum. Ließ sich evangelisch taufen.


Geschwister-Scholl-Preis 1995.


Lehrtätigkeit:
1920-1935 Technische Hochschule Dresden.
1935 vom Universitätsdienst "entpflichtet".
ab 1945 Universitäten in Greifswald, Halle und Berlin.
Lehrgebiete: Romanistik, Germanistik, Vergleichende Literaturwissenschaften. Schwerpunkte waren Corneille, Montesquieu und die Geschichte der französischen Literatur.


„Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten“ – unter diesem Titel erchienen erstmals 1996 die Tagebücher des Dresdner Romanisten Viktor Klemperer. Die losen Blätter mit Notizen hatte Klemperers Frau Eva regelmäßig zu einer Freundin gebracht – ebenso wie das Manuskript zu „LTI“ (1947), d. h. lingua tertii imperii, das die Sprache der Nazis analysiert.
Ich habe die Tagebücher als Hör-Dokument gehört und war sehr beeindruckt, ich habe es im einzelnen bis jetzt noch im Ohr. Verfilmt wurden die Tagebücher mit dem großartigen Matthias Habich. Aber das Hör-Dokument hat mir persönlich besser gefallen.



Viktor Klemperer liest.







Allen Lesern ein glatteisfreies Wochenende wünscht
Karin


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